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Eine besondere Wand für ein besonderes Haus

Seit diesem Schuljahr werden in unserem neuen Kulturhaus AGs , besondere Lerngruppen und Kunst  unterrichtet . Dass hier Lernen in besonderen Räumen  stattfindet , kann jeder erkennen, der sich die ehemalige Hausmeisterwohnung  von innen ansieht.

Aber nicht nur innen, sondern auch von außen zeigt sich etwas Besonderes, denn hier hat die ehemalige WP Kunst Gruppe 9  bereits im letzten Schuljahr ein Graffiti an der Außenwand gestaltet. Es lässt deutlich erkennen, um was für einen Lernort es sich hier handelt.

Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Graffiti Künstler Tim Rothstein bereits seit 2021  entwickelt.

Es galt nach dem langen Corona Lockdown zunächst Ideen zu sammeln, einen gemeinsamen Entwurf zu konzipieren und diesen so umzusetzen, dass er mit der Sprühtechnik in Einklang gebracht werden konnte. Dieser erste Teil des Projekts wurde im Oktober 2021 durchgeführt. Hier lernten die Schüler  an der Graffitiwand vor dem Polizeigebäude in Gummersbach mit der Sprühdose richtig umzugehen, was trotz Regen und Kälte mit Begeisterung geübt wurde. Der einsetzende Winter machte eine weitere Bearbeitung der Außenwand am Kulturhaus erst einmal nicht möglich.

Doch auch mit Frühlingsbeginn konnte die Beendigung des Projekts nicht zum Startschuss freigegeben werden, zu viele Bauarbeiten am Haus waren noch zu erledigen. Im Mai war es dann endlich soweit: Bei trockenen und schönem Wetter wurde an zwei Tagen der Entwurf in die Realität umgesetzt.

Zunächst musste alles abgedeckt werden, was nicht mit Farbe in Kontakt kommen sollte. Dann wurden die Sprühdosen ordentlich geschüttelt und unter Anleitung von Tim Rothstein  der Entwurf in Farbe auf die Wand gesprüht. Immer wieder wurde diskutiert, übersprüht, neu überlegt, um dann die endgültige Fassung gemeinsam zu tragen.

Hierbei zeigte sich, dass die Entstehung eines so großen Wandbildes Offenheit, Toleranz und ein Miteinander benötigt, damit alle am Ende zufrieden sind. Von jedem Schüler findet sich eine Idee zum großen Thema „Schule und Kultur“ in dem Graffiti wieder. Sie stehen stellvertretend für alle Schüler unserer Steinberg Realschule und dienen als Einladung in das Kulturhaus.

 

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist – ein Unterrichtsprojekt des  Kunstkurses Klasse 8

„Skulpturenbau“ und „Schmieden“ – das stand für uns, den Kunstkurs der Klasse 8, Anfang Juni drei Tage lang auf unserem Stundenplan.
Unsere Lehrerin dabei war die Künstlerin Kira Hanusch aus Lindlar, die wir durch das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ für uns gewinnen konnten. Zunächst stellte sie uns ihre Kunst vor, viele interessante Kunstwerke, oft aus Metall. Bei einem riefen einige von uns „Das kenne ich! Das steht doch bei Lindlar auf einem Kreisverkehr!“ So ist es: Die Skulptur "Brücken schlagen" steht vor dem Industriepark Klause auf der Kreisstraße 19.
An diesem Beispiel lernten wir, dass Kunst neben Kreativität oft auch eine Menge Organisation, Handwerk, langem Atem und Team-Work erfordert. Und das Tolle ist: Wir durften es selber ausprobieren!
Die erste Herausforderung war, in zwei Gruppen aus einer Menge zwei Meter langer Metallstangen und einer noch größeren Menge an Verbindungsschellen ein interessantes Kunstwerk zu gestalten, das zudem standfest und stabil ist. Schnell merkten wir, dass wir wirklich im Team arbeiten müssen, nicht nur bei der Idee, sondern auch und besonders bei der Umsetzung, die Stangen müssen gehalten werden, Schellen angebracht und verschraubt werden, ohne dass alles zusammenfällt. Entstanden sind „Sternchen“ und „Drachenlord“, die nun erstmal in unserem Schulgarten ihr Zuhause haben. Das Tolle ist: Man kann sie jederzeit auseinanderbauen und woanders auf andere Art und Weise wieder zusammenbauen und ihnen somit ein „neues Leben „einhauchen“.
Die zweite Herausforderung und sicherlich der Höhepunkt unserer Projekttage war das Schmieden. Dazu hatte Frau Hanusch eine transportable Schmiede mitgebracht. Mit Holz, Papier und ganz viel Kohle fachten wir ein tolles Feuer an. Nach Trockenübungen mit dem Hammer durfte jeder nach seinem Entwurf seine Gartenskulptur schmieden. Das erforderte Kraft und Geschick, aber mit Hilfe unserer Lehrerin, Frau Hanusch, hat es jeder geschafft: Aus einem zwei Meter langen Eisenstab schmiedete jeder seine eigene Skulptur.
Auf diese Art und Weise entstand rechtzeitig zu unserem Schulfest am 3. Juni im Garten an unserem Kulturhaus ein Skulpturengarten. Wir freuen uns auf weitere Projekte, denn auf unserem im Sommer neu gestalteten unteren Schulhof soll es weitere künstlerische Mitbewohner geben. Davon werden wir dann sicherlich an dieser Stelle berichten.

Wie aus einem Stück Metall eine Schere wird – Ausflug der Kulturscouts in Klasse 8b zur Gesenkschmiede nach Solingen

Hallo, da bin ich wieder, ich bin Lennart Popien, der Klassenreporter der Klasse 8b, ich berichte immer an dieser Stelle, wenn wir als Kulturscouts unterwegs waren.
Am 10.6.22 waren wir als Kultur-Scouts in der Gesenkschmiede Solingen. Zunächst wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, meine Gruppe machte als erstes den theoretischen Teil, eine kleine Führung durch das Museum.
Uns wurde erklärt, wie dort zwischen 1886 und 1986 hauptsächlich Scheren-Rohlinge geschmiedet und teilweise weiterverarbeitet wurden. Als erstes wird das unbearbeitete Stück Metall an einer Maschine mit Pedal in viele kleine Stücke geteilt. Dann zeigte uns der Museums-Schmied Thomas, wie die Scheren-Form in dieses Metall kommt. Im ersten Schritt wird das Metall heiß gemacht und dann rast ein riesiger Klotz von 200 kg mit der Negativform einer Schere auf das Metall runter und drückt sozusagen die Form herein. Bei der nächsten Maschine wurde der überstehende Rand von der Scherenform abgeschnitten. Damit war der Scherenrohling fertig und wurde zur Weiterverarbeitung in andere Fabriken in Solingen geschickt. Uns wurde klar, wie schwer die Arbeit früher war und wie langweilig, da man immer dasselbe tun musste, Tag für Tag.
Nun durften wir selbst ausprobieren, mit Metall zu arbeiten. Im praktischen Teil hatten wir jeder ein kleines Stück Metall und durften mit Sägen, Hämmern u.s.w. etwas daraus herstellen. Ich habe mir wie die meisten einen Schlüsselanhänger gebaut.
Der Ausflug hat allen Spaß gemacht, für den praktischen Teil hätten wir uns aber alle noch viel mehr Zeit gewünscht! Wir freuen uns auf die nächsten Ausflüge als Kulturscouts im nächsten Schuljahr.

Filmproduktion hautnah! 

Endlich war es soweit – Schüler/innen aus allen drei 10er Klassen trafen sich zusammen mit Torsten Schördling im Rahmen der Kulturschule, um einen Kurzfilmgemeinsam zu erstellen.

Nachdem ein Genre festgelegt wurde, konnte es an die Ideensammlung gehen. Alle waren mit Eifer dabei und schließlich stand die Handlung. Es wurden Requisiten und Kostüme besprochen und zahlreiche Rollen besetzt, denn fast alle wollten als Schauspiele/in aktiv werden.

Am zweiten Tag wurde das Filmequipment aufgebaut. Der Kameramann und der Tontechniker wurden kurz in die Abläufe eingeführt.  Eine anschließende Wiederholung der Handlung verdeutlichte den Ablauf des Drehtages. Eineengagierte Filmcrew schaffte es, zügig die jeweiligen Szenen abzudrehen und freutesich, als es schließlich hieß: „Wir haben alles im Kasten.“

Gespannt warten sie nun auf das Ergebnis!

 

Abschlussfilm 2022

Trommeln mit Herz und Verstand

Im November 2021 startete der Workshop Cajon mit Herrn Christoph Krieger bei uns an der Schule. Dieses Musikprojekt wird finanziell unterstützt von der „Kulturschule“. Frau Daugy koordiniert in Zusammenarbeit mit Herrn Joachim Kottmann (Stadt Gummersbach) in vorbildlicher Weise diesen Bereich und hat schon viele Kulturprojekte an der Realschule Steinberg initiiert.
Zunächst stellte Herr Krieger den Musiklehrer*innen in einem Crash-Kurs sein musikalisches Konzept vor. In zwei Sitzungen konnten wir seine Arbeitsweise praktisch erproben.
Der gelernte Schlagzeuger und aktiv unterrichtende Lehrer an der Musikschule in Gummersbach arbeitet mit Rhythmus-Bausteinen, die sprachlich unterlegt werden. Beispielsweise steht das Wort „Bäcker“ (zweisilbig) für zwei Achtelnoten, wohingegen der „Bürgermeister“ (viersilbig) mit vier Sechzehntelnoten zu trommeln ist. Weitere Wörter und deren Trommelrhythmus führte er im Lehrer-Workshop ein und der Referent wies darauf hin, dass insbesondere mit den Begriffen der „starken“ und „schwachen“ Hand zu arbeiten sei. So können sich sowohl die Rechts- als auch Linkshänder orientieren. Durch stetiges Üben der kleinen Rhythmus-Bausteine gelingt später die Automatisierung und das Spielen läuft wie von alleine.
Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 7. Jahrgangsstufe wurden im Zeitraum von November bis Dezember 2021 musikalisch aktiv. Sie durften im Umfang von ca. 6 Stunden teilnehmen. Sie hatten viel Freude am Trommeln und musikalischen Gestalten mit Herrn Krieger, der mit kleinen Tricks die Aufmerksamkeit der Schüler*innen aufrechterhalten konnte. Dabei beschränkte sich der Referent nicht nur auf die Cajon, sondern er bezog auch die Bodypercussion, den Sprechrhythmus und die Boomwhackers mit ein. Die aus der Musikpädagogik bekannten Methoden des Vor- Nachspielens sowie der wörtlichen Wiederholung und der Improvisation wurden praktisch eingesetzt. Mit einem Feuerwerk an Ideen begeisterte Herr Krieger die Schüler*innen.
Uns hat der Workshop gut gefallen und die Fachschaft Musik sowie die Schüler*innen der 5. und 7. Jahrgangsstufe möchten weiterhin aktiv Musik machen. Das Spielen auf der Cajon und die ebenso vom Referenten vermittelte Bodypercussion sowie das Spielen mit Boomwhackers werden weiterhin seinen festen Platz im Musikunterricht haben und zukünftig praktisch erprobt und ausgebaut werden. Wir freuen uns auf den nächsten Workshop mit Herrn Krieger. Er hat alle mit den Rhythmen begeistert. Das aktive Musizieren macht Spaß und erleichtert später das Verstehen der theoretischen musikalischen Grundlagen. Es ist eben Trommeln mit Herz und Verstand.


Ruth Grümme
 

Mit Licht malen?

Hallo, ich bin Lennart, 14 Jahre alt und ein Schüler aus der Klasse 8b. Unsere Klasse ist als Kultur- Scout-Klasse unterwegs. Als Kultur Scouts besuchen wir zweimal im Schuljahr kulturelle Stätten der Umgebung und lernen diese in Verbindung mit einem Workshop kennen. Ich werde in den nächsten drei Jahren als Reporter der Kulturscouts darüber berichten.

Unser erster Besuch führte uns ins Industriemuseum in Engelskirchen, dort haben wir an einem Workshop teilgenommen. Was genau wir gemacht haben und wie es uns gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Artikel.
Als Erstes wurden wir begrüßt und uns wurde erklärt, was wir nun machen. Wir bekamen Material, zum Beispiel Alufolie, große Plastikröhren, buntes Papier etc., und sollten dieses zusammen mit einer Taschenlampe zu einem “Lichtpinsel” zusammenbauen.
Als wir damit fertig waren, sind wir zunächst ins Museum gegangen und haben uns die verschiedenen Räume im Museum in einer Führung angeschaut. Das Museum war früher eine Textil- Fabrik, dort mussten auch Kinder, die noch sehr jung waren, arbeiten und haben nur sehr wenig Geld dafür bekommen. Sie mussten drei Tage arbeiten, um sich ein Brot leisten zu können!

Als wir uns das Museum angeschaut hatten, holten wir die Kisten mit dem Gebastelten und wurden in Gruppen aufgeteilt. Dann wurde uns erklärt, was wir machen werden: mit Licht malen. Das funktioniert wie folgt: Man hat eine App auf einem I-Pad, das auf einem Stativ steht. Danach drückt man bei der App auf „Aufnehmen“ und zeichnet etwas mit dem Lichtpinsel in der Luft. Durch die lange Belichtungszeit entsteht ein buntes Bild von dem, was man in der Luft gezeichnet hat. Am besten funktioniert es, wenn man das Licht im Raum ausmacht und dunkle Kleidung trägt.

Bei uns sind in den verschiedenen Gruppen dann viele verschiedene kreative Bilder entstanden. Ganz am Ende haben wir uns die Bilder über einen Beamer alle zusammen angeschaut. Wir fanden den Ausflug sehr toll und hatten viel Spaß. Wir hätten allerdings gerne mehr Zeit für das Malen der Bilder gehabt. Vielleicht beim nächsten Mal, das Museum hat uns bereits zu einem Workshop für Fortgeschrittene eingeladen.

Das Graffitiprojekt 

Um unser kleines Kulturhaus, das langsam Gestalt annimmt, auch von außen als einen besonderen  Ort  der  kreativen Projekte  sichtbar zu machen , hat der WP 9 Kunstkurs gemeinsam mit dem Graffitikünstler, Tim Rothstein, ein Graffiti  für die Außenwand entwickelt, das alle Bereiche zum Thema Kunst, Kultur und Kreativität miteinbezieht.

Bis es aber soweit ist, hieß es erst mal üben, denn Sprühen sieht leichter aus, als es ist.  Dazu gab es zwei Wochen vor den Herbstferien einen dreitägigen Workshop im Rahmen der Kulturschule mit Herrn Rothstein, der bereits schon mit anderen Schulen zusammengearbeitet hat.

Zunächst zeichneten die Schüler in „Trockenarbeit“ auf Leinwand ihre Lieblingsmotive und lernten hierbei schon Vieles, was man braucht, um ein Graffiti eindrucksvoll aussehen zu lassen.   

Dann ging es am dritten Tag in die Praxis. An der offiziellen Sprühwand im Skaterpark in Gummersbach wurden die Schüler von Tim Rothstein angeleitet, mit den Sprühdosen richtig umzugehen. Atemschutzmasken durften dabei natürlich nicht fehlen. Zunächst wurde von jedem alleine geübt. Dabei stellte sich schnell heraus, was einfach aussieht, ist oftmals ziemlich schwer. Die Motivation war aber hoch und so konnte am Ende trotz strömenden Regens und Kälte noch ein gemeinsames großes Graffiti entstehen.  

Allen hat dieser Tag viel Spaß gemacht und große Lust auf das echte Projekt am Kulturhaus geweckt. Leider kann es aber erst im Frühjahr umgesetzt werden, da die Wetterbedingungen eine direkte Weiterarbeit zunächst noch verhindern. Wir freuen uns schon sehr darauf, wenn es dann bei hoffentlich schönstem Sonnenschein und blauen Himmel wirklich losgeht!

„Film ab“- von der Idee zum Film

Beim zweiten Projekt im Rahmen des Kulturschule-Programms durften wir, die Klasse 10b, die Feinheiten des Filmens kennenlernen. Der Film-Profi Torsten Schördling entwickelte mit uns in zwei Gruppen Drehbücher, die entstandenen Storys wurden an zwei Projekttagen gedreht.

Natürlich brauchte es eine Filmcrew, die lernte, wie man mit Kamera und Mikrofon arbeitet, wie man die Figuren ins rechte Licht setzt und die Schauspieler in der Maske schminkt. Dank der professionellen Einführung konnten die Schülerinnen und Schüler hier sehr schnell selbstständig arbeiten.

Viele standen vor der Kamera und entdeckten dabei zum Teil ihr schauspielerisches Talent. Ausdauer war gefragt, denn häufig musste wieder und wieder gefilmt werden, bis dann endlich die richtige Aufnahme im Kasten war. Dabei wurde aber auch viel gelacht, einige der besten „Patzer“ haben es am Schluss in die Outtakes geschafft…

Entstanden sind zwei Filme: „Realschule live“ über die Entführung einer Schülerin und „A(l)bschluss“ über rätselhafte Zombie-Verwandlungen in der Realschule Steinberg. 

Wir alle waren gespannt auf die Premieren, die im Anschluss an die Zeugnisvergabe im Forum der Schule im Beisein des Filmemachers und der Elternschaft stattfanden. Im Anschluss gab es riesigen Applaus und wir sagen Dankeschön für diese neue Erfahrung und für diese ganz andere Erinnerung an unsere Schulzeit. 

Vielleicht heißt es ja im nächsten Jahr wieder: „Film ab!“ !?

Wir sind „Kulturschule“!

Schon im März letzten Schuljahres erhielten wir die Zusage, uns „Kulturschule“ im Rahmen des „Kulturagentenprogramms“ nennen zu dürfen. Sah man davon nach außen erstmal auch noch nichts, so wurden im Hintergrund viele Dinge entwickelt, Projekte beantragt. 

Zwei davon konnten bzw. können sogar vor den Sommerferien noch laufen: ein Projekt des Kunstkurses Klasse 10, in dem dieser mit professioneller Hilfe einer Grafikerin das neue Schullogo entwarf, und ein Filmprojekt der Abschlussklasse 10b mit professioneller Unterstützung eines Filmemachers.

Zwei weitere, ein Percussion-Projekt für die Jahrgangsstufen 5 und 7 und ein Graffiti-Projekt für den Kunstkurs Klasse 9, sind pandemiebedingt in das nächste Halbjahr verschoben worden.

Das allein sind schon tolle Angebote, es soll aber nicht bei diesen einzelnen Projekten bleiben. Kultur soll in der Schule verankert werden, es soll sozusagen eine „Kulturgarantie“ für jeden Schüler geben, das heißt künstlerische Projekte innerhalb und außerhalb des Unterrichts, zum Teil mit Künstlern und anderen Kulturschaffenden, z. B. mit Museen, Konzerthäusern, Bibliotheken und Theatern. 

Damit wir uns das ganze auch leisten können, wird das Projekt finanziell unterstützt von dem oben genannten Projekt „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ und auch die Stadt gibt einen Anteil dazu. Unser „Kulturagent“, der uns unter anderem bei der Vermittlung der Künstler und Kulturschaffenden unterstützt, ist Joachim Kottmann, den wir hiermit offiziell in unserem Team willkommen heißen möchten. Wir freuen uns auf weitere Projekte und werden an dieser Stelle immer wieder darüber berichten.

 

55„Eine runde Sache“-

der Kunstkurs Klasse 10 präsentiert dem Bürgermeister das selbst gestaltete neue Schullogo

Als erstes Projekt im Rahmen „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ konnte das Projekt unseres Kunstkurses Klasse 10 auch unter den beschwerten Bedingungen stattfinden. Wir hatten den Auftrag erhalten, das neue Schullogo zu entwerfen. Professionell wurden wir von der Grafikerin Frau Hayer-Lutz unterstützt.

Das Logo als Markenzeichen der Schule soll diese auf den ersten Blick repräsentieren, das ist gar nicht so einfach, jeder Strich muss sitzen, jede Form und jede Farbe gut überlegt sein. 

Herausgekommen ist eine Rundlogo, das das harmonische Miteinander unserer doch recht kleinen Schulgemeinde widerspiegeln soll. Die Farben Orange und Blau stehen für die Farben der Schule und der Stadt Gummersbach und drückenFröhlichkeit, aber auch Seriosität aus. Die Weltkugel im Logorand steht für Weltoffenheit, die stilisierten Figuren dafür, dass bei uns so gut wie jeder jeden kennt, wir als Gemeinschaft zusammenstehen.

Zunächst entstanden Entwürfe auf Papier, die dann mit professioneller Hilfe digital umgesetzt wurden. Das Logo ist anschließend vielseitig einsetzbar, ein großes Banner haben wir schon, auch auf T-Shirts und Kappen sieht es toll aus, natürlich auch auf offizieller Schulpost.

In einer Videokonferenz durften wir das Logo dem Bürgermeister und der Presse vorstellen. „Das ist im wahrsten Sinne eine runde Sache“ kommentierte dieser und hob hervor, dass hier in einer guten Teamarbeit etwas Tolles entstanden sei. 

Das Team Kunstkurs Klasse 10 bedankt sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe und das positive Feedback, wir sind froh, uns auf diese Art und Weise bei „unserer“ Schule ein Stück verewigen zu können und hoffen, das Logo gefällt euch und Ihnen ebenso!